Mein Name ist Mark Otto. Ursprünglich habe ich Fotograf gelernt und nach zwei Jahren in diesem Beruf stand ich vor der Entscheidung: Selbstständig machen oder etwas ganz Neues probieren. Ich entschied mich für Letzteres und absolvierte eine Ausbildung zum Werkzeugmacher. Später machte ich nebenberuflich den Feinwerkmechaniker-Meister.
Auf HEINZMANN stieß ich durch eine Stellenanzeige in der Zeitung. Innerhalb einer Woche hatte ich mein Vorstellungsgespräch und dann ging es los – das war vor 17 Jahren. Die Abteilung, in der ich heute arbeite, die Präzisionsfertigung, war damals noch in Planung, und ich half, sie aufzubauen. Heute ist sie mein Baby und wird von
unserem Team gehegt und gepflegt.
Wir „spalten“ bei der Bearbeitung der Teile immer wieder das µ, also unter einem 1000stel Millimeter. Ein großer Reiz für mich war und ist, dass wir bei HEINZMANN
Präzisionsfertigung benötigten, die externe Lieferanten nicht in der gewünschten Qualität liefern konnten oder sich herantrauten. Niemand konnte genau das, was wir
brauchten, also haben wir es selbst gemacht!
Wir fertigen hauptsächlich Produkte für Common Rail und Megasol, wobei EPPN ebenfalls eine Rolle spielt. Unsere Arbeit umfasst die Zuführung von Kraftstoff, sei es gasförmig oder flüssig. Wir stellen Einspritzdüsen, Injektor-Gehäuse, Steuerventile, Drosselplatten und Magnete her – alles, was im Injektor für die Steuerung verbaut ist. Dabei kommt es besonders auf die Präzision - die kleinsten Maß-/ Form-/ und Lagetoleranzen an.
Die Zeit bei HEINZMANN hat mich verändert. Anfangs war ich schüchtern, aber heute weiß ich, was ich kann. Als Betriebsratvorsitzender habe ich gelernt, vor vielen Leuten zu sprechen und Menschen individuell zu unterstützen. Mein Hauptjob ist es, meinen Mitarbeitern das Equipment und die Schulungen zu bieten, die sie benötigen.
Es ist natürlich nicht immer alles einfach. Einmal entstand bei uns durch einen Bedienungsfehler an einer Maschine ein einwöchiger Stillstand. Ein komisches Geräusch und dann ging gar nichts mehr. Wir waren auf die Teile angewiesen und ich war voll im Stress. Aber ich habe gelernt, dass man solche Situationen besser meistern kann, wenn man ruhig bleibt.
Ein besonderes Ereignis, an das ich mich gerne erinnere, war der 90. Geburtstag unseres Senior-Chefs. Wir überraschten ihn, indem wir Spalier standen – er war total begeistert und ich muss immer noch lächeln, wenn ich daran denke.
Mein Motto ist „geht nicht gibt’s nicht“, und je mehr Leute sagen, dass etwas nicht funktioniert, desto motivierter bin ich, eine Lösung zu finden. Die Zeit bei HEINZMANN hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, Wissen weiterzugeben und Mitarbeiter zu fördern. Das macht HEINZMANN für mich zu einem besonderen Arbeitgeber.